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Alf -Drogenprävention
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„Alf“ – Allgemeine Lebenskompetenz und Fertigkeit

Der Übergang zu den weiterführenden Schulen ist oft der Zeitpunkt, zu dem Schüler erstmals mit Drogen konfrontiert werden. Die Schule ist ein Ort, an dem alle Heranwachsenden einer bestimmten Altersgruppe erreicht werden. Unsere Schule setzt in der Sucht – und Drogenprävention einen Schwerpunkt in die Stärkung und hat sich für den frühpräventiven Ansatz des Lebenskompetenzprogramms  „ALF“ entschieden.

Ein Programm zur Suchtvorbeugung für 5./6. Klassen
ALF ist ein Lebenskompetenzprogramm für die Klassen fünf und sechs, das für die schulische Suchtprävention entwickelt wurde. Hinter ALF steht die Überzeugung, dass man Kinder und Jugendliche nicht nur über die Gefahren des Drogenkonsums informieren, sondern sie darüber hinaus auch in ihrer Persönlichkeit und Lebenskompetenz stärken muss, damit sie Zigaretten, Alkohol und illegalen Drogen widerstehen können.
Erfolgreiche Problemlösungsstrategien anwenden, durchdachte Entscheidungen treffen, Freundschaften knüpfen und verständlich kommunizieren – das sind Lebenskompetenzen, die einem Kind das Heranwachsen erleichtern. Sich selber kennen und schätzen ist für einen drogenfreien Weg ins Erwachsenenleben sehr wichtig.

Der ALF – Unterricht soll zur Entwicklung und Stärkung von Lebensfertigkeiten beitragen. Diese Fertigkeiten schützen die Heranwachsenden vor Drogengebrauch bzw. – missbrauch.
ALF hat zum Ziel, dass in den ALF – Klassen und später weniger geraucht und getrunken wird, die Einstellungen gegenüber Zigaretten und Alkohol kritisch sind und die Schüler/innen nicht beabsichtigen, in Kürze das Rauchen zu beginnen.
Den Lehrern steht  zur Durchführung von ALF ein hochstrukturiertes Programm zur Verfügung. In der fünften Klasse besteht  ALF aus zwölf Unterrichtseinheiten, in der sechsten Klasse aus acht Einheiten. Kennzeichen von ALF sind:

  • interaktive Unterrichtsmethoden – wie z.B. das Rollenspiel – die das Einüben von Fertigkeiten erleichtern
  • ein langfristiger Ansatz
  • adäquate Informationen zu Substanzen
  • Übungen zur Standfestigkeit gegen negative soziale Beeinflussung – Training von Selbstsicherheit, Problemlösefertigkeiten, Kommunikationsfertigkeiten oder Übungen zur Verbesserung des Selbstwertgefühls, also drogenunspezifische Elemente.